Die Akeleien blühen auf! Und jedes Jahr bin ich begeistert, mit wie viel Anmut die Blumen meinen Garten verzaubern. Gern auch an Plätzen, wo ich es nicht geplant habe!

Ein Bändchen hilft, die violette Akelei nach der Blüte wiederzufinden.

Bei mir haben sich eindeutig die zartrosa Akeleien im Garten durchgesetzt. Nur eine tanzt inmitten der Blütenschar aus der Reihe und leuchtet in einem samtigen Violett. Deshalb werde ich, ohne mir viel davon zu versprechen, ihre Samen sammeln. Vielleicht überrascht mich der launische Nachwuchs im nächsten Jahr ja: Und trägt die gleiche Farbe!

Auf Nummer sicher gehen

Akeleien lassen sich durch Aussaat prima selbst vermehren lassen. Wer Wert auf besondere Farben legt, lässt die Samen am besten gar nicht erst ausreifen und kauft das Saatgut. Insgesamt gibt es rund 120 Akelei-Arten. Bei uns weit verbreitet und Ausgangsbasis für zahlreiche Sorten ist die Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris). Auch von der aus Nordamerika stammenden Aquilegia caerulea stammen etliche Züchtungen ab, ebenso wie von der in Nordjapan heimischen niedrigen Kurilen-Akelei Aquilegia flabellata. Aus Kreuzungen unterschiedlicher Arten entstanden außerdem viele Gruppen und Serien, von denen immer wieder neue Sorten angeboten werden. Oft im Frühjahr auch als blühende Pflanzen im Topf.

Foto: Nicolai Stephan