Ampeln aus Makramee

Foto: Eva Wunderlich

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Manche Blumen sind so herzallerliebst, dass man sie einfach auf Augenhöhe bringen muss. In einer Blumenampel aus Makramee kann man kleine Blüten viel besser betrachten. Oder darf’s auch ein Windlicht am Schnürchen sein? Dieses leuchtet hübsch in die Nacht.

Ampeln aus Makramee
Foto: Eva Wunderlich

Ich bastle gern. Am liebsten fröne ich dem DIY, wenn es schnell geht und einfach ist. So wie diese Blumenampel aus Makramee, in der mein Zauberglöckchen bestens zur Geltung kommt. Es handelt sich wahrscheinlich um die einfachste Knotentechnik, die es wohl gibt – sie ähnelt einem Fischernetz. 

Den Blumentopf schweben lassen

In diesem Fall habe ich mit einem flachen, etwa 0,5 Zentimeter breiten Band aus Recycling-Baumwolle gearbeitet (Hooked Ribbon XL). Ich schnitt acht Bänder mit etwa 1,5 m Länge ab (an der Topfgröße und Höhe der Aufhängung orientieren) und habe sie am oberen Ende zusammengeknotet. Nach Gusto werden nun immer zwei Bänder zusammengeknotet, in der nächsten Reihe versetzt. Je näher die Knoten aufeinander folgen, desto engmaschiger wird das Netz, in dem ein Übertopf Platz und Halt findet. Unter dem Topf hält ein Knoten alle acht Schnüre zusammen. 

Ein Windlicht geht ins Netz

Für mein Windlicht habe ich die gleiche Knotentechnik wie bei der Blumenampel angewendet, nur habe ich dabei ein leeres Honigglas „umgarnt“. Ich habe es in meinen Apfelbaum gehängt, um darin abends ein Teelicht brennen zu lassen. Anders als bei der Ampel fängt man hier von unten an, weil es keinen „Garnschweif“ gibt. Ich habe dazu einen platten Knoten angefertigt, der den Boden bildet. Da es schwierig ist, diesen zu beschreiben, habe ich eine Skizze gezeichnet. 

Ampeln aus Makramee
Foto: Eva Wunderlich

Der Trick mit dem Knoten

Ampeln aus Makramee
Ein flacher Knoten bildet den Boden der Windlicht-Ampel (Foto und Skizze: Elisabeth Kögel).
Ampeln aus Makramee
Die Stränge wie ein Kreuz übereinander legen und im Uhrzeigersinn miteinander verschlingen.

So geht’s ganz einfach:

  • 8 Schnüre abschneiden, je 3 Meter lang
  • Jeweils 4 Schnüre zusammennehmen und die Stränge auf ihren Mitten wie ein Kreuz übereinander legen. In jede Richtung zeigt ein gleichlanger Strang.
  • Nun die Stränge wie auf der Skizze im Uhrzeigersinn verschlingen und an allen Enden gleichmäßig anziehen.
  • Den flachen Knoten habe ich auf den Boden des Glases geklebt und dann in engen Abständen weitergearbeitet. So knotet man dem Glas das Netz regelrecht „auf den Leib“.
  • Nun von jedem Strang die zwei mittleren Schnüre miteinander verknoten. Die zwei äußeren werden mit den jeweils äußeren des nächsten Stranges verknotet. Ab der nächsten Runde die Schnüre immer wieder teilen und jeweils 2 Nachbarschnüre miteinander verknoten. 
  • Am Rand des Glases aufhören, die Schnüre nochmal mit einem Zwischenknoten unterbrechen und oben zusammenknoten. Fertig!

2 Gedanken zu „Ampeln aus Makramee“

    • Hallo Steffi,
      viel Spaß beim Knüpfen! Die Ampeln gehen wirklich sehr leicht und schnell. Kein Vergleich zu Wandteppich, Kissen und Ampeln aus der lieben Grundschulzeit 😉
      Schick doch gern ein Bild, wenn du fertig bist!

      Alles Liebe, Antje und Elisabeth

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