Boden verbessern im Gewächshaus

Foto: Nicolai Stephan

Ich kann es kaum abwarten, mein Gewächshaus wieder mit Gemüse zu füllen. Vorher kümmere ich mich aber um den Boden. Denn im Gewächshaus wird er viel intensiver und einseitiger beansprucht als im Garten.

Mein Gewächshaus ist im Sommer meist mit Salat, Tomaten und  Gurken besetzt. Die einseitige Bepflanzung hat zur Folge, dass die Fruchtbarkeit des Bodens leidet. Meist kommt man nicht umhin, den Boden im Gewächshaus nach acht bis 10 Jahren auszutauschen, weil das Gemüse schlecht wächst und kränkelt. Damit mir das nicht vorher passiert, verteile ich jedes Jahr etwa drei Liter Kompost pro Quadratmeter, d.h. eine drei bis fünf Zentimeter dicke Schicht Kompost, um verlorene Nährstoffe wieder aufzufüllen und das Bodenleben in Schwung zu bringen.

Gut zu wissen!

Ein guter organischer Humuslieferant für den Boden im Gewächshaus ist auch gut verrotteter Rinder- oder Pferdemist. Man braucht etwa sechs Kilogramm pro Quadratmeter.  Wer möchte, kann ihn alternativ auch im Spätherbst ausbringen; vorausgesetzt das Gewächshaus ist nicht mehr besetzt ist.

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