Es geht doch nichts über frisch gekochte Erdbeerkonfitüre. Selbst mein Sohn lässt seinen Schokoladenaufstrich dafür stehen. Und das heißt schon was!

Erdbeerkonfitüre-Rezepte gibt es viele. Auch ich habe ihr Aroma versuchsweise mit Melisse oder Minze verfeinert, und mit Aprikosen, Johannes- oder Himbeeren untermalt. Musste aber feststellen: Ich mag sie am liebsten pur. Viele Gläser koche ich nicht. Denn im Gegensatz zu Quitten- und Pflaumenmarmelade verliert sie, gleichgültig ob ich Zitronensaft dazu gebe oder nicht, relativ schnell die rote Farbe. Da wir keinen kühlen Keller haben, leidet auch ihr Aroma. Insofern friere ich für den Nachschub im Winter frische Erdbeerfrüchte ein.

Foto: Silke Storjohann

1 kg Erdbeeren
1 Bio Zitrone
500 g Gelierzucker 2:1

So klappt’s:

Erdbeeren waschen, putzen, in Stücke schneiden und die Zitrone auspressen. Anschließend die Früchte, den Gelierzucker und Zitronensaft in einem Topf mischen und zirka eine Stunde ziehen lassen.

Danach püriere ich die Mischung und lasse sie aufkochen. Den dabei entstehen Schaum schöpfe ich mit einem Sieb ab und lasse die Mischung drei bis fünf Minuten köcheln. Die heiße Konfitüre fülle ich in saubere, gut verschließbare Gläser. Deckel drauf, zudrehen – und dann drehe ich die Gläser um, damit beim Abkühlen keine Luft in die Gläser gelangen kann, falls die Deckel nicht fest genug schließen. So hält die Konfitüre länger.