Läuse überall! Vor allem an den Rosen. Es ist höchste Zeit, dass ich mich um die saugenden Insekten kümmere.

Auch wenn es den ein oder anderen bestimmt ein bisschen schüttelt: Eine beginnende Läuseinvasion stoppe ich mit Daumen und Zeigefinger. Dabei versuche ich die auffallend großen Läusemütter zu erwischen, bevor diese ihre Kolonien bilden. Wenn es recht viele sind, greife ich zum Gartenschlauch. Denn ein scharfer Wasserstrahl kann auch helfen, ihnen den den Garaus zu bereiten.

Wenn beides nichts nützt, sprühe ich sanfte Spritzmittel auf der Basis von Kaliseife oder Rapsöl. Sie wirken gut, wenn ich sie frühzeitig einsetze und darauf achte, auch die Blattunterseiten und Stängel zu benetzen. Ich habe auch schon Neem verteilt, ein Extrakt aus den Samen des Neem-Baumes, der bei uns als fertiges Präparat im Handel ist. Er enthält mehr als zwanzig Stoffe, die Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben, Thripse und Minierfliegen abschrecken, ihre Vermehrung hemmen oder deren Häutung blockieren. Das Gute: Bienen und andere Nützlinge bleiben unbehelligt. Allerdings sterben die Läuse nicht sofort, sondern stellen zunächst das Fressen ein und fallen mit der Zeit ab. Also habe ich,  wie bei allen Dingen im Garten, gelernt ein wenig Geduld zu bewahren.