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Mein Popstar ist die Zinnie

Mein Popstar ist die Zinnie!

In den Samenkatalogen stehen Zinnien meist ganz hinten und in den Regalen außen am Rand. In meinen Beeten aber habe ich sie immer im Fokus. Denn für mich sind die Retro-Blumen einfach großartig!

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Samenstände der Akelei

Ein Vagabund im Garten: Akelei

Akeleien gehören zu den Stauden, die gerne durch den Garten ziehen und blühen, wo sie wollen. Ich lasse es mir nicht nehmen, ihre Wanderlust ein wenig zu steuern.

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Gartenarbeiten im Vollfrühling

Die Gartenarbeiten im Vollfrühling

Wie wunderbar! Die Apfelbäume blühen! Und eröffnen mit ihren rosa-weißen Blütenwolken und Bienengesumm den Vollfrühling. Jetzt geht’s im Garten rund. Man kann den Stauden beim Wachsen zugucken, viele Sommerblumen und Gemüse direkt ins Beet säen und sich wappnen gegen Kirschfrucht- und Gemüsefliegen.

 

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Aussaat auf der Fensterbank

Aussaat von Gemüse auf der Fensterbank

Tomaten, Paprika und Zucchini selber aus Samen anzuziehen macht mir einfach Spaß. Obwohl es mittlerweile viele gute Sorten als Jungpflanzen zu kaufen gibt, finde ich es immer wieder spannend. Eins lernt man dabei: Geduldig zu sein!

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Gartenarbeiten im Erstfrühling

Die Gartenarbeiten im Erstfrühling

Die Forsythie blüht. Ihr leuchtendes Gelb lädt geradewegs dazu ein, den Garten auf Vordermann zu bringen. Doch was darf jetzt ausgesät und gepflanzt werden? Und was gehört gedüngt oder geschnitten? Als Inspiration haben wir alle anstehenden Gartenarbeiten zusammengetragen.

 

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Mit Radieschen in die Gemüsesaison

Mit Radieschen in die Gemüsesaison

Die ersten milden Tage laden mich geradezu ein, im Hochbeet die ersten kältetolerante Gemüse auszusäen. Ich fange mit den Radieschen an. Auch weil sie mir den Start in die Gemüsesaison so einfach machen.

Ich finde Radieschen einfach dankbar. Denn sind sie erst einmal ausgesät, brauch ich mich nicht mehr groß um sie kümmern. Aber wie das im Garten so ist. Wenn es gut werden soll, muss das neue Zuhause perfekt vorbereitet sein. Also habe ich den Boden im Hochbeet solange kreuz und quer geharkt, bis seine Oberfläche feinkrümelig und eben vor mir lag.

Kinderleicht: Radieschen mit Saatbändern aussäen

Im Frühling kaufe ich häufig Radieschensamen als Saatbänder, in denen die Abstände der Samen vorgegeben sind. Sie sind zwar etwas teurer, aber ich erspare mir in den Wochen, wo im Garten sehr viel zu tun ist, das mühselige Vereinzeln der kleinen Pflanzen. Das Saatband auszulegen geht schnell. Man braucht nur vorher eine flache gerade Rille in den Boden drücken. Ich nehme dafür gern einen runden Holzstab, dessen Länge perfekt zur Breite des Hochbeet passt.

Damit das Saatband auf ganzer Länge durchgehend feucht ist und einen guten Bodenkontakt hat, gieße ich es zweimal an: Gleich nach dem Einlegen und sobald ich die Aussaatrille mit Erde fest geschlossen habe. Bis zur Keimung darf der Boden nicht austrocknen. Aber auch danach halte ich die Pflanzen gleichmäßig feucht, damit die Knollen nicht pelzig werden, platzen oder unangenehm scharf schmecken.

TIPP: Da manche Tage und Nächte noch sehr kalt sind, wachsen meine ersten Radieschen sicherheitshalber in einem Frühbeetkasten heran. Unter einem leichten, wärmenden Vlies oder unter einem Folientunnel sind sie aber genauso gut aufgehoben.

 

Radieschen Sattband auslegen

Die richtigen Radieschen-Sorten aussuchen

Radieschen können von März bis September ausgesät werden. Für frühe Aussaat-Termine gibt es spezielle Sorten, die an kurze Tage und kühle Nächte angepasst sind. Und bei Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad Celsius keimen. Dazu zählen Sorten wie ‘Saxa 3′, die gegen Falschen Mehltau tolerante ‘Lucia‘ und auch das Bio-Radieschen ‘Cherry Bell‘.

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Grünkohl – Palme des Nordens

Grünkohl – Palme des Nordens

Als echtes norddeutsches Gewächs liebe ich Grünkohl. Er ist nicht nur lecker, sondern auch eine Schönheit im Beet. So glückt der Anbau vom Wintergemüse!

Grünkohl selber anziehen gelingt ganz leicht

Ich säe Grünkohl im Juni in Saatschalen aus und pikiere die aufgelaufenen Sämlinge in größere Töpfe. Sobald die Jungpflanzen vier bis fünf Blätter tragen, setze ich sie ins Hochbeet um, in einem Abstand von etwa 50 x 50 Zentimeter. Damit der Grünkohl gut wächst, halte ich mich an die Regeln der Fruchtfolge. Was bedeutet, dass das Wintergemüse nur alle drei Jahre auf der gleichen Anbaufläche landet. Gute Vorfrüchte sind unter anderem Frühkartoffeln oder Dicke Bohnen.

TIPP: Nach dem Anwachsen fördert ein Anhäufeln der Pflanzen das Wurzelwachstum. 

Grünkohl braucht eine lange Weile zum Großwerden. Aber das stört mich nicht. Wenn ich ihn im Juli pflanze, kann ich ihn je nach Sorte von Mitte Oktober bis Mitte März ernten.

Grünkohl braucht ein rundum Wohlfühlpaket

Grünkohl, der botanisch den klangvollen Namen Brassica oleracea var. sabellica trägt,  gehört zu den Gemüsen, die sich am wohlsten in einem humus- und nährstoffreichen durchlässigen Boden in voller Sonne fühlen. Aber zum Glück für mich wächst der Starkzehrer auch auf ärmeren Sand, sofern man das Gemüsebeet im Frühling mit Kompost aufbessert: Rund drei bis fünf Liter pro Quadratmeter sollten es schon sein. Zudem fordert er im Sommer eine regelmäßige Versorgung. Ich gönne ihm eine Portion organischen Gemüsedünger, ab und an eine Kanne Brennnesseljauche und viel Wasser in trockenen Zeiten, letzteres insbesondere wenn er seinen hübschen Blattschopf bildet.

Es lohnt sich auch, regelmäßig die Beet zu lockern. So verdunstet weniger Wasser und der Boden wird gut belüftet. Auch eine Mulchschicht hält den Boden feucht. Du kannst angetrockneten Rasenschnitt,  die unteren Blätter vom Grünkohls sowie unreifen Kompost verteilen.

Biologischer Pflanzenschutz hilft gegen Plagegeister am Grünkohl

Wer seinen Grünkohl vorbeugend gegen Weiße Fliege und den verfressenen Raupen vom Kohlweißling schützen möchte, sollte ihn mit Gemüsenetzen abdecken. Gegen den Überfall von Erdflöhen können sie aber leider nichts ausrichten. Die Käfer treten häufig im Mai und bei trockenem Wetter auf und beißen rundliche Löcher in die Blätter. Man sollte als Gegenmaßnahme die Beete immer gut lockern und feucht halten.

Grünkohl hält Minusgrade im Winter gut aus. Nur bei Kahlfrösten decke ich ihn vorsichtshalber ab, vor allem wenn es windig ist.

Palmen des Nordens: Welche Grühkohl-Sorte ist die richtige für dich?

Moderne Sorten wie ‘Reflex’, ‘Winterbor’ und *‘Winnetou’ enthalten mehr Zucker und weniger Bitterstoffe, sodass sie ohne „Kältewellen“ den herbsüßen Geschmack preisgeben. Anders verhält es sich mit der traditionellen Sorte ‘Lerchenzunge‘. Sie braucht Frost, um genießbar zu sein.  Ihr würziges Aroma entwickelt sich erst spät. Sie ist bei älteren Gärtnern nach wie vor sehr beliebt.

Eine Besonderheit ist der Toskanische Palmkohl ´Black Magic´. Durch seinen kompakten Wuchs eignet sich er sich auch  für Kübel und Hochbeete. Der Geschmack der dichten Blattrosette aus dunkelgrünen, schmalen Blättern ist intensiv und aromatisch. Die jungen Blätter können schon im Sommer für Salate und Smoothies verwendet werden. Er gehört zu den winterharten Sorten, so dass die Blätter bis in den Februar geerntet werden können.
 

Foto: Olaf Szczepaniak

 

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Blauen Kohlrabi anbauen

Ich liebe Kohlrabi – in Blau besonders!

Ich baue eher klassische Gemüsesorten an: Meine Möhren sehen orange aus, die Radieschen leuchten knallrot und mein Rosenkohl bildet grüne Knöllchen. Aber der Blaue Kohlrabi hat es mit wirklich angetan.

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