Hornveilchen sind so hübsch und so dankbar. Das Tolle ist: Jedes Jahr entdecke ich neue Gesichter. Ein kleines Körbchen oder ein paar Blüten in Vasen reichen aus, um mich glücklich zu stimmen.

 

 

Hornveilchen gehören zu den Pflanzen, in die sich jeder sofort verguckt. Ich gehöre auch dazu! Gleichgültig ob ihre Blüten gelb, violett, himmelblau oder zartrosa aussehen. Die frech-fröhlichen Gesichter haben Hornveilchen ihren Eltern zu verdanken: Dem Echten Hornveilchen, einer winterharten Staude, und dem zweijährigen Stiefmütterchen. Zudem haben sie ihnen die wertvolle Eigenschaft mitgegeben, bis weit in den Sommer zu blühen. Je kleiner die Blüten, desto reicher fällt die Blüte aus – und desto robuster und langlebiger sind die Hornveilchen. Da sich die anderen Frühlingsblumen viel früher verabschieden, pflanze ich Hornveilchen meist solo in Kästen und Töpfe. Wegen der fantastischen Zeichnungen der Blüte lohnt ein Blick aus nächster Nähe. Zudem duften viele Sorten, vor allem bei Sonne.

Damit sie lange und üppig blühen, sollte man Hornveilchen (Viola x cornuta) regelmäßig ausputzen und sachte nach der ersten Blüte zurückschneiden. Hornveilchen sind nicht für den Schatten gemacht. Sie lieben es, in der Sonne oder zumindest im Halbschatten in einem gleichmäßig feuchten Boden zu leben. Sobald es ihnen zu heiß und trocken wird, ziehen sie sich zurück. Wenn ich sie lasse, verteilen sie fleißig ihren Samen im Garten. Und glaubt mir: Selbst die kleinste Ritze ist nicht vor ihnen sicher!