Von den neuen Flower Hoops kann ich in diesem Herbst nicht genug bekommen. Einerseits empfinde ich das Kränzebinden als ungeheuer meditativ. Andererseits kann ich mit ein paar wenigen Handgriffen etwas Prächtiges erschaffen.

 

Vorbei ist die Zeit, als man beim Kränzebinden die Unterlagen komplett versteckte! Jetzt dürfen sich zum Beispiel Metall-Kranzreifen sehen lassen: Bei „Flower Hoops“ wird nur ein Drittel oder ein halber Kranz gebunden – und der Rest bleibt frei. Dadurch wirken die runden Kunstwerke wunderbar filigran, und das Augenmerk fällt auf ein paar besonders sehenswerte Blüten, Früchte oder Blätter.

Zugegeben, auf die Idee bin ich nicht von allein gekommen. Das Buch von Karin Heimberger-Preisler „Kranzbinderei“ hat mich dafür begeistert – und auch ein Workshop mit der Blumenmeisterin selbst. Wo wir verblühte Hortensien, Knospenheide (Calluna), Gitterkraut (Calocephalus) und kleine  Zieräpfel-Zweige mit papierummantelter Drahtkordel auf einem gewellten Kranzreifen befestigten. Einfach nach Gefühl. Heraus kamen die schönsten Kränze. Meinen trug ich sehr stolz nach Hause.

Dort hält seitdem die Schaffensfreude an. Allein schon wegen meiner Hortensien ‘Endless Summer’, die  mich mit schier unendlich vielen rosa Blüten versorgen. Und hatte ich je bemerkt, dass Knospenheiden so viele unterschiedliche, gar changierende Farben besitzen? Inzwischen zieren die Kränze meine Haustür und das Geländer rund um die Terrasse. Selbst am Küchenfenster hängt einer. Denn nicht nur draußen, sondern auch im Innenraum halten Hortensien & Co. besonders lang. Einige der runden Hingucker kamen auch als Geschenk gut an.

Auch auf Weihnachten und den Winter freue ich mich schon, denn Flower Hoops sehen sicher auch mit Tannen-, Zedern- oder Thujazweigen super aus. Kleine Zapfen, Zieräpfel, getrocknete Rosenblüten und viele winterliche Zutaten mehr werden für das gewisse Etwas sorgen. Probiert es doch mit mir aus!