Gähnende Leere in der Vase – und der Besuch steht schon fast vor der Tür? Da bleib ich gelassen, seit ich Blumen im Garten habe. Allen voran bringen Dahlien im Handumdrehen bunte Fülle auf den Tisch.

Zugegeben – wenn im zeitigen Frühling die Dahlienknollen in den Geschäften liegen, sprechen mich die Verpackungen erst einmal gar nicht an. Knallbunte Bilder, überdimensionale Blüten. Nichts wie weiter zu Veilchen, Vergissmeinnicht & Co. Doch nur ein paar Wochen später stehen DAHLIEN fett und unterstrichen auf meiner Einkaufsliste. Und jetzt, wo sie so prächtig in vielen Farben und Formen blühen, bin ich froh, dass ich die Knollen gekauft und in die Erde gelegt habe.

Mir gefällt, dass in der Vase bei Dahlien alles erlaubt ist. Pink, Orange und Lila neben Zitronengelb, Rubinrot und Tomatenrot und: Es sieht gut aus! Richtig toll wirkt ein Dahlienstrauß, wenn man verschiedene Blütenformen kombiniert. Denn dicht gefüllte Pompon-Dahlien machen Seerosen- und riesengroßen Kaktus-Dahlien keine Konkurrenz, sondern lassen die Blüten nebenan noch besser aussehen.

Gut zu wissen

Dahlien halten in der Vase am längsten, wenn man sie morgens und abends schneidet  Ich nehme nur die, deren Blüten mindestens halb geöffnet sind, weil sich knospige Dahlien in der Vase nicht öffnen. Damit die Stängel nicht im Wasser faulen, entfernt man die unteren Blätter. Wichtig für eine gute Wasserversorgung ist, die Stiele mit einem scharfen Messer anzuschneiden und handwarmes Wasser in die Vase zu füllen. Denn es enthält weniger Sauerstoff als kaltes. Sauerstoffbläschen führen dazu, dass die Leitungsbahnen der Stängel verstopfen. Tauschen Sie das Blumenwasser nicht komplett aus, sondern füllen Sie lieber nach – je nach Verdunstung jeden Tag.