Keine Chance für den Apfelwickler!

Unter dem Obstmaden-Fanggürtel verstecken sich die Maden vom Apfelwickler (Fotos: Nicolai Stephan).

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Ich habe meinen Apfelbaum mit einer Pheromonfalle und einem Obstmaden-Fanggürtel bestückt. Nicht weil es so schön aussieht, sondern weil ich hoffe, dass ich die Anzahl der Larven vom Apfelwickler in Grenzen halten kann.

Letzte Woche habe ich bereits eine biologische Lockstoff-Falle aufgehängt, um  die braunen 14–20 mm großen Falter-Männchen des Apfelwicklers mit Hilfe von Pheromonen einzufangen. Denn je weniger von ihnen umherflattern, desto weniger Weibchen werden später befruchtet. Was wiederum zur Folge hat, dass die Zahl des Nachwuchses, der sich im Juni als Raupen vier Wochen lang durch die Äpfel frisst, überschaubar bleibt.

Apfelwickler stets im Visier haben

Erfahrungsgemäß treffen trotz Falle einige männliche Falter auf ein herumflatterndes Weibchen. Insofern gehe ich davon aus, dass sich nächsten Wochen trotzdem immer mal wieder Maden abseilen, und sich auf dem Weg in die Baumkrone machen, um sich in der Baumkrone ein Versteck zu suchen, in dem sie bis zum nächsten Frühjahr verpuppt ausharren. 

Und ein solches biete ich ihnen an! Und zwar als Obstmaden-Fanggürtel, den ich um den Baumstamm wickele. Alles was ich tun muss ist,  die Maden unter der Wellpappe regelmäßig von Juni bis Oktober abzusammeln. 

 
 
Keine Chance für den Apfelwickler
Die Verpackung reicht für ein paar Jahre: Wellpappe von der Rolle!
Keine Chance für den Apfelwickler
Ich schneide die Wellpappe so lang ab, dass ich sie überlappend um den Stamm wickeln kann.
Keine Chance für den Apfelwickler
Mit Hilfe eines Bindedrahts geht das Festzurren am Stamm ganz leicht.

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