Bisher habe ich am liebsten Rhabarber als Kuchen aufgetischt. Doch seitdem ich diesen Crumble entdeckt habe, serviere ich die Stangen lieber im Glas. Vor allem, wenn Überraschungsbesuch vor der Tür steht! 

Foto: Eva Wunderlich

Desserts, die ich im Express-Tempo in der Küche zaubern und auslöffeln kann, stehen bei mir hoch im Kurs. Dieser Rhabarber-Crumble passt perfekt: Er ist nicht zu süß, keineswegs sauer und schmeckt noch dazu kernig-nussig.

Für 4–6 ofenfeste Einmachgläser (je nach Größe) oder auch eine Auflaufform nehme ich
100 g Mehl
100 g braunen Zucker
100 g Butter
100 g gemahlene Haselnüsse
etwas Salz
700 g Rhabarber plus 5 EL Zucker

 

Und so geht’s:

Während es sich mein Besuch neben mir in der Küche gemütlich macht, bereite ich im Handumdrehen den Crumble zu: Rhabarber aus dem Garten holen, die Stangen putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Gläser mit Butter einfetten, zu 2/3 mit Rhabarberstückchen füllen, mit Zucker bestreuen und bei 200 Grad (Umluft 180 Grad) im Ofen 10 Minuten vorbacken. Aus dem Mehl, dem braunen Zucker, den Haselnüssen und der weichen Butter in der Zwischenzeit Streusel zubereiten. Ich verrühre die Zutaten mit dem Knethaken und zerbrösele sie im Nachgang mit den Händen. Die Mischung streue ich zu 1/3 über den heißen Rhabarber und backe den Crumble etwa 10 Minuten, bis er goldbraun ist. Bis er fertig ist, sitzen wir im Garten und freuen uns auf die noch warme Köstlichkeit. Dazu passt wunderbar eine Kugel Vanilleeis!