Selbst gebaut: Zuhause für den Igel

Selber bauen: Igelhaus in der Oktober-Ausgabe 2021 in dem Magazin Garten Flora

Im Herbst macht sich der Igel auf, um ein passendes Winterquartier zu suchen. Ich habe zwar auch einige Haufen Reisig im Garten aufgetürmt – aber die wollte er nicht. Also: Hab ich ihm ein Haus gebaut! 

Garten Flora Igelhaus bauen

Jeder Gärtner, der einen Igel beherbergt, kann sich glücklich schätzen – denn es gibt keine bessere Waffe gegen Schnecken. Und dieses Jahr habe ich endlich wieder einen Igel zu Gast. Nicht, dass ich ihn oft gesehen hätte. Aber sein ungeniertes Schnaufen, Keckern und Rumoren war abends nicht zu überhören. Weil ich ihn gern behalten möchte, habe ich ihm ein Winterquartier gebaut. Wenn ich ein Igel wäre, würde ich dort sofort einziehen. Mietfrei, versteht sich!

Ich habe das Igelhaus nach den Empfehlungen des NABU-Naturschutzbund Deutschland e.V. gebaut.  Und die Größe so geplant, dass man alle Teile für das Häuschen aus nur aus einer Kiefer-Leimholzplatte (200 x 40 cm) sägen kann. In der Garten Flora-Ausgabe Oktober 2021 findet ihr die Schritt für Schritt Anleitung samt Bauteile und Maße. Ich wünsche euch viel Spaß beim Bauen. Mir hat das Projekt sehr viel Spaß gemacht.

Igelhaus bauen
Zuerst werden die Maße der Bauteile mit Hilfe eines Tischlerwinkels auf die Leimholzplatte gezeichnet.
Nach dem Glätten der Kanten mit Schleifpapier bohre ich die Löcher für die Schrauben vor.
Die Seitenwände werden mir der Vorder- und Rückwand verschraubt.
Den Fensterrahmen habe ich aus kleinen Aststückchen zusammengesetzt. Er lässt kreativen Geistern freien Raum.
Ich habe mich für Schindeln aus Naturschiefen entschieden. Sie stehen vorn und hinten über und schützen das Häuschen vor Regen.
Die Trennwand verhindert, dass Katzen oder Marder in den Schlafraum eindringen. Damit der Igel es schön warm und trocken hat, habe ich den Boden gepolstert.

Alle Fotos: Garten Flora/ Olaf Szczepaniak

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