Bauernhortensie richtig schneiden

Damit meine Bauernhortensie fit und blütenreich in die Saison startet, schneide ich sie jedes Jahr im Vorfrühling zurück. Hier zeige ich euch, worauf ihr beim Schnitt achten solltet!
Vorsicht beim Rückschnitt der Blütenreste
Ich mag Bauernhortensien. Besonders die weißen und dunkelroten Sorten, deren Blütenbälle sich im Spätsommer nach und nach grün verfärben, haben es mir angetan. Leider birgt mein Hausgarten nur einen einzigen halbschattigen Platz im Hausgarten, wo die Mittagssonne nicht hinkommt. Insofern konnte ich nur eine einzige Bauernhortensie unterbringen. Und sie wird von mir wirklich umgarnt!

Bauernhortensie richtig schneiden

Damit meine Bauernhortensie gesund und munter bleibt und im Sommer prächtige Blütenbälle trägt, schneide ich sie jedes Jahr behutsam nach den letzten starken Frösten zurück. Als erstes schaue ich mir ihre Zweige und Äste an. Denn im Frühjahr finde ich immer ein paar Triebe, die im Vorjahr abgestorben oder im Winter erfroren sind. Wenn ich nicht sicher bin, ob noch Leben in ihnen steckt, kratze ich einfach an einer Stelle mit dem Daumennagel die Rinde der Triebe ab. Kommt Grün zum Vorschein, lebt der Ast, sieht die Schicht unter der Rinde braun aus, ist er erfroren. Tote Äste schneide ich an der Basis knapp über dem Boden ab. Teilweise abgestorbene Äste kappen ich an der nächsten gesunden Verzweigung.

Vorsicht beim Rückschnitt der Blütenreste!

Danach widme ich mich den welken Blüten. Sie müssen alle abgeschnitten werden. Bevor man zur Schere greift, ist es wichtig zu wissen, dass Bauernhortensien neue Blütenknospen schon im Vorjahr ansetzen. Und zwar nur unterhalb der Blüte vom Vorjahr! Deshalb darf man den vertrockneten Blütenstand an der Spitze der Triebe nur dicht über dem ersten oder zweiten Knospenpaar kappen. Schneidet man tiefer, blühen die Triebe dieses Jahr nicht! Sondern erst wieder im nächsten Sommer.

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