Bodenpflege

Die Blüten der Dicken Bohnen

Historisches Gemüse Dicke Bohne wiederentdeckt

Dicke Bohnen hatten es in den letzten Jahrzehnten nicht leicht im Gemüsegarten zwischen frühen Möhren und Salaten einen Platz zu finden. Nun sind sie wiederentdeckt worden. Und das zu Recht! Das traditionelle Gemüse sieht toll aus und ist pflegeleicht. Ihre Kerne krönen so manch leckere Mahlzeit.

WEITERLESEN

Frühjahrsputz in den Blumenbeeten!

Braune Blätter, kahle Stängel, wüste Leere. Höchste Zeit für den Frühjahrsputz in den Blumenbeeten. Meist schaffe ich den Neustart in den Frühling schneller schneller als ich denke. Sobald der Garten startklar vor mir liegt – bin ich immer gut zufrieden. 

WEITERLESEN

Garten Flora – So gewinnt dein Boden!

Mit Zuschlagsstoffen kannst du deine Gartenerde individuell aufwerten. Kompost, Torf oder Bentonit zählen zu den bekanntesten. Aber es gibt noch viel mehr spannende Produkte in dieser Kategorie. Ich habe in der April-Ausgabe 2021 im Magazin Garten Flora dazu eine spannende Fotostrecke produziert. 

WEITERLESEN

Der Giersch muss weg!

Der Giersch muss weg!

Den Giersch in seine Schranken zu weisen, ist nicht so einfach! Aber es kann klappen: Mit viel Geduld, Muskelkraft und ein paar guten Tricks.

WEITERLESEN

Pflanzzeit für eine Ligusterhecke

Pflanzzeit für eine Ligusterhecke

Ein Holzzaun ist schön, hält aber weder Windböen noch eindringliche Blicke in den Garten ab. Insofern habe ich, inspiriert von meiner Nachbarin gegenüber, entlang der kurzen Auffahrt eine Ligusterhecke gepflanzt.

WEITERLESEN

Pferdemist für meine Beete

Pferdemist ist ein toller Dünger! Er versorgt meine Pflanzen mit Nährstoffen, reichert den Boden mit Humus an und fördert das Bodenleben. Was will ich mehr!

WEITERLESEN

Gartenarbeiten im Früh- und Vollherbst

Die Gartenarbeiten im Früh- und Vollherbst

Herbst! Der Frühherbst wird durch die Reifung der Holunderbeeren eingeleitet, der Vollherbst beginnt, sobald die Eicheln der Stieleiche braun werden. Die sonnigen, aber frischen Herbsttage wollen mit Spaziergängen oder auch Gartenarbeit erobert werden.

WEITERLESEN

Für guten Wasserabzug sorgen

Für guten Wasserabzug sorgen

Egal ob kleine oder große Pflanzgefäße – sie alle brauchen eine gute Dränage, damit sich darin Blumen, Kräuter & Co. bestens entwickeln können. Weil es sich wirklich bewährt, nehme ich diesen kleinen, wenn auch ein wenig zeitraubenden „Umweg“ ernst.

 

WEITERLESEN

Grünkohl – Palme des Nordens

Grünkohl – Palme des Nordens

Als echtes norddeutsches Gewächs liebe ich Grünkohl. Er ist nicht nur lecker, sondern auch eine Schönheit im Beet. So glückt der Anbau vom Wintergemüse!

Grünkohl selber anziehen gelingt ganz leicht

Ich säe Grünkohl im Juni in Saatschalen aus und pikiere die aufgelaufenen Sämlinge in größere Töpfe. Sobald die Jungpflanzen vier bis fünf Blätter tragen, setze ich sie ins Hochbeet um, in einem Abstand von etwa 50 x 50 Zentimeter. Damit der Grünkohl gut wächst, halte ich mich an die Regeln der Fruchtfolge. Was bedeutet, dass das Wintergemüse nur alle drei Jahre auf der gleichen Anbaufläche landet. Gute Vorfrüchte sind unter anderem Frühkartoffeln oder Dicke Bohnen.

TIPP: Nach dem Anwachsen fördert ein Anhäufeln der Pflanzen das Wurzelwachstum. 

Grünkohl braucht eine lange Weile zum Großwerden. Aber das stört mich nicht. Wenn ich ihn im Juli pflanze, kann ich ihn je nach Sorte von Mitte Oktober bis Mitte März ernten.

Grünkohl braucht ein rundum Wohlfühlpaket

Grünkohl, der botanisch den klangvollen Namen Brassica oleracea var. sabellica trägt,  gehört zu den Gemüsen, die sich am wohlsten in einem humus- und nährstoffreichen durchlässigen Boden in voller Sonne fühlen. Aber zum Glück für mich wächst der Starkzehrer auch auf ärmeren Sand, sofern man das Gemüsebeet im Frühling mit Kompost aufbessert: Rund drei bis fünf Liter pro Quadratmeter sollten es schon sein. Zudem fordert er im Sommer eine regelmäßige Versorgung. Ich gönne ihm eine Portion organischen Gemüsedünger, ab und an eine Kanne Brennnesseljauche und viel Wasser in trockenen Zeiten, letzteres insbesondere wenn er seinen hübschen Blattschopf bildet.

Es lohnt sich auch, regelmäßig die Beet zu lockern. So verdunstet weniger Wasser und der Boden wird gut belüftet. Auch eine Mulchschicht hält den Boden feucht. Du kannst angetrockneten Rasenschnitt,  die unteren Blätter vom Grünkohls sowie unreifen Kompost verteilen.

Biologischer Pflanzenschutz hilft gegen Plagegeister am Grünkohl

Wer seinen Grünkohl vorbeugend gegen Weiße Fliege und den verfressenen Raupen vom Kohlweißling schützen möchte, sollte ihn mit Gemüsenetzen abdecken. Gegen den Überfall von Erdflöhen können sie aber leider nichts ausrichten. Die Käfer treten häufig im Mai und bei trockenem Wetter auf und beißen rundliche Löcher in die Blätter. Man sollte als Gegenmaßnahme die Beete immer gut lockern und feucht halten.

Grünkohl hält Minusgrade im Winter gut aus. Nur bei Kahlfrösten decke ich ihn vorsichtshalber ab, vor allem wenn es windig ist.

Palmen des Nordens: Welche Grühkohl-Sorte ist die richtige für dich?

Moderne Sorten wie ‘Reflex’, ‘Winterbor’ und *‘Winnetou’ enthalten mehr Zucker und weniger Bitterstoffe, sodass sie ohne „Kältewellen“ den herbsüßen Geschmack preisgeben. Anders verhält es sich mit der traditionellen Sorte ‘Lerchenzunge‘. Sie braucht Frost, um genießbar zu sein.  Ihr würziges Aroma entwickelt sich erst spät. Sie ist bei älteren Gärtnern nach wie vor sehr beliebt.

Eine Besonderheit ist der Toskanische Palmkohl ´Black Magic´. Durch seinen kompakten Wuchs eignet sich er sich auch  für Kübel und Hochbeete. Der Geschmack der dichten Blattrosette aus dunkelgrünen, schmalen Blättern ist intensiv und aromatisch. Die jungen Blätter können schon im Sommer für Salate und Smoothies verwendet werden. Er gehört zu den winterharten Sorten, so dass die Blätter bis in den Februar geerntet werden können.
 

Foto: Olaf Szczepaniak

 

WEITERLESEN